2012 Nochmals Betrachtet
(21. Juni 2008)
Das 2012 Problem
(11. September 2006)
Ayahuasca: Lehrerin der Natur
(1. August 2006)
2012 Nochmals Betrachtet
(21. Juni 2008)
Das 2012 Problem
(11. September 2006)
Ayahuasca: Lehrerin der Natur
(1. August 2006)


In der September-Ausgabe 2006 des Rolling Stone Magazins befand sich ein sehr interessanter Artikel über Daniel Pinchbeck, den Autor von Den Kopf aufbrechen, Eine psychedelische Reise ins Herz des Schamanismus, und seine Erfahrung mit der Ayahuasca-Medizin. Ich wollte Euch auf diesen Artikel hinweisen, sowie einige Stellen dieses Artikels zitieren.
Die Menschheit lebt in einer Beziehung mit dem Pflanzenreich. Einige Pflanzen nähren unsere Körper. Andere Pflanzen haben eine heilende Wirkung und helfen uns, die Krankheiten und Verletzungen unserer Körper zu heilen. Und wieder andere Pflanzen bieten uns Nahrung für unsere Seelen. Die einheimischen (Ur-)Kulturen, die diese Pflanzen verwenden, sehen sie als „Pflanzen-Lehrer“ an, weil sie eine Weisheit zugänglich machen, die jenseits des alltäglichen menschlichen Bewusstseins liegt.
Ayahuasca ist eine Pflanzen-Lehrerin die seit tausenden von Jahren von den im Amazonas-Gebiet beheimateten, ursprünglichen Kulturen genutzt wird. Erst in den letzten paar Jahrzehnten hat diese Pflanze die Aufmerksamkeit der Menschen der modernen westlichen Welt erreicht. Viele, wie auch Pinchbeck, glauben, dass sie eine Brücke für die Menschheit ist, die von einer kollektiven Vergessenheit zurück zur menschlichen Harmonie mit der Natur führt. Wenn wir uns tatsächlich daran erinnern können wer wir sind, und an unsere Verbindung zur Natur, wird das eine Quanten-Evolution in unserem Bewusstsein herbeiführen.
„Es kam mir der Gedanke, dass das menschliche Bewusstsein wie eine Blume ist, die aus der Erde erblüht“, schreibt Pinchbeck. „Der Stamm und die Wurzeln sind unsichtbare Verbindungen, ätherische Fäden, die zu einer großen, überdimensionalen Wesenheit zurückführen. Unsere Trennung von dieser großen Wesenheit war nur eine vorübergehende Illusion. Das Universum war zweckmäßig und gut, dass würden wir wissen, wenn wir seine Vorgehensweise verstehen könnten.“
Artikel von Vanessa Grigoriadis, Rolling Stone Magazine mit dem Titel, Daniel Pinchbeck und die Neue Psychedelische Elite (Pinchbeck zitierend)
Was haben wir vergessen, und warum haben wir unsere Verbindung verloren? Unsere kollektive Realität … hat sich über hunderte von Generationen von einem Stadium inniger Verbundenheit mit der Natur, hin zum heutigen Stadium vollständiger Abgeschnittenheit von allem was sich außerhalb von uns befindet, entwickelt. Wir haben kollektiv eine unglaubliche Kontrolle über unsere Realität ausgeübt. Wir sehen uns selber als die Herrscher über die Erde an. Wir sind an eine von uns selbst erschaffene Matrix der Kontrolle angeschlossen, die uns mit unseren vor gefassten Ansichten durch unsere Leben hasten lässt, ohne viele Gedanken daran zu verschwenden, welche zerstörerischen Spuren wir hinterlassen.
Kollektiv spüren wir die Krise. Wir wissen, dass die Menschheit sich inmitten unvereinbarer religiöser und politischer Auseinandersetzungen befindet. Wir wissen, dass wir die natürlichen Ressourcen des Planeten erschöpfen. Selbst die Nachricht über ein weiteres regionales Gefecht oder einen Krieg lassen uns völlig ungerührt.
Wir suchen nach Antworten. Wir hoffen auf irgendeine Art der Rettung. Wir wissen, dass eine große Veränderung unvermeidlich ist … aber wir wissen nicht wie es geschehen wird. Ich denke, dass in irgendeiner Weise viele von uns glauben, dass etwas wirklich Großes kommen wird … aber es fühlt sich nicht danach an, dass die Karten einfach neu gemischt werden. Es wird anders sein. Es wird eine Quanten-Veränderung dessen sein wer wir sind … wie wir denken.
Viele Menschen interessieren sich auf ihrer spirituellen Suche brennend für den Kalender der Maya. Angeblich endet der Maya-Kalender, der über Jahrtausende gewährt hat, am 21. Dezember 2012. Und weil es im Maya-Kalender nach dem 21. Dezember 2012 keine weiteren Tage mehr gibt, denken viele, dass an diesem Tag die Zeit enden wird. Andere denken, dass es eine Vorhersage eines katastrophalen Ereignisses auf der Erde darstellt.
In dem Artikel des Rolling Stone Magazins ruft Pinchbeck leidenschaftlich zu Vorsicht vor dem bevorstehenden Ende auf, das der Maya-Kalender vorgibt.
Ich habe meine „To-Do“-Liste für den 21. Dezember 2012 noch nicht fertig … aber wenn man darüber nachdenkt, wird der Tag bald nahen, an dem man genau das macht. Am 31. Dezember 1999 waren wir alle besorgt, da Microsoft Computer nur bis zum Jahr 1999 programmiert hatte, und das die Erde wie ein Auto, das im Begriff ist seine Räder zu verlieren, die Strasse hinunter raste. Menschen überall auf der Welt legten Lebensmittel- und Wasservorräte an, und trafen Vorkehrungen für die bevorstehende Katastrophe.
2012 wird die Erinnerungen an 1999 wachrufen, weil wir alle wieder vor der Entscheidung stehen Plan A, B oder C zu wählen. Plan A: Einfach zum Termin beim Fußspezialisten um 14:00 Uhr zu gehen. Plan B: Alle Termine für den Tag absagen, und den nächstgelegenen buddhistischen Tempel aufsuchen, so das man sich hoffentlich mit Om-Gesang in die nächste planetare Dimension befördert. Und mein persönlicher Favorit, Plan C: Eine Bar aufsuchen, dessen Inhaber nicht Plan B gefolgt ist.
Die Grundidee über ‚das Ende des Maya-Kalenders – 2012’ impliziert in uns eine Verbindung zu unserem Bewusstsein bezüglich irgendeines zukünftigen Ereignisses. Es ist ähnlich, wie sich an den Geburtstag seines Lebenspartners zu erinnern. Es sind noch sechs Jahre … und man kann es in den Kalender eintragen. Unterstellt, diese ganze 2012-Geschichte … diese ganze Geschichte über ‚das Ende der Zeit’ … geht tatsächlich genau darum. Vielleicht geht es um das Ende der Zeit! Was ich darlegen möchte ist, dass sich unser Bewusstsein von Zeit grundlegend verändern wird. Wir haben eine ziemlich starre Vorstellung davon was die Vergangenheit ist; davon was die Zukunft ist. Wir nehmen an, dass gegenwärtige Ereignisse Auswirkungen auf zukünftige Ereignisse haben. Die Vergangenheit ist vorbei … und die Zukunft kommt. So fühlt es sich an … so haben wir es uns immer vorgestellt. Das ist unser kollektives Bewusstsein von Zeit.
Vielleicht ist das worum es 2012 geht nicht, was am Ende der Zeit ‚passieren wird’ … sondern UM das Ende der Zeit selbst.
Unser Bewusstsein von Zeit ist Teil eines Vorstellungs-Konstrukts, das unsere Realität, auf unserer Übereinstimmung basierend, geformt hat … die Realität, der wir alle zugestimmt haben.
Das Konstrukt der Zeit hat gewisse integrierte Funktionsweisen, die unser Leben von der Geburt bis zum Tod durchdringen. Der Kalender teilt das Jahr in 12 Monate. Geburtstage, Feiertage, Montage, Freitage, Dienstags Familienvorhaben, den Termin den man um 14:00 Uhr am Mittwoch, den 05. hat, und um Himmels Willen nicht den Jahrestag am 10. zu vergessen! Es ist wichtig zu wissen welcher Tag gerade ist … der Kalender hält uns an unseren Zeitplan. Man möchte ja nicht an einem Sonntag um 08:00 Uhr zu Arbeit erscheinen, wenn die Firma für die man arbeitet sonntags geschlossen ist.
Pünktlich zur Arbeit zu erscheinen erfordert mehr als einen Kalender. Wenn der Chef fragt, wann man zur Arbeit kommen wird, dann reicht es kaum aus ihm zu antworten, „Ich werde am Dienstag kommen“. Um also unser Leben kontrollieren und steuern zu können, gibt es Uhren die uns angeben welche Zeit am Tag es gerade ist. Je nachdem wie man es sieht, misst die Uhr 24 Stunden, 1.440 Minuten oder 86.400 Sekunden an jedem Tag unseres Lebens.
Die Uhr gibt uns viele nützliche Informationen. Zum Beispiel, wenn man einen einfachen Anruf mit seinem Mobiltelefon beendet, wird eine Unmenge an Informationen über den eben geführten Anruf auf dem Telefon gespeichert. Wenn man besonders viel Wert auf alle Details legt, kann man herausfinden, dass man den Anruf um 14:14 Uhr machte, er 73 Sekunden dauerte, und die Zeit der in diesem Monat getätigten Anrufe insgesamt 728 Minuten und 47 Sekunden beträgt. Und übrigens, man schuldet der Telefongesellschaft jetzt $ 213,11 … und die Zahlung der Rechnung ist am 05. fällig. „Wenn man mehr Informationen wünscht erhält man sie unter #49.“
Wir leben gemäß dem Konstrukt der Zeit, jedoch wissen wir recht wenig was Zeit wirklich ist. Ist sie einfach da? Kann man sie verändern? Wird sich mein Leben ändern, wenn ich meine Armbanduhr ablege? Die meisten von uns werden sagen, „Warum soll man die Zeit in Frage stellen? Man kann sie nicht ändern. Die Zeit IST einfach.“
Die Entwicklung unserer jetzigen Vorstellung von Zeit ist im Rahmen der Menschheitsgeschichte eigentlich eine relativ neue Erfindung. Unsere Kulturen basieren auf einem Kalender, der tatsächlich nur wenige Hundert Jahre alt ist. Der Gregorianische Kalender, der durch Erlass von Papst Gregor XIII im Jahre 1582 eingeführt wurde, wurde erst während des 18. Jahrhunderts von den meisten Europäischen Ländern übernommen, und von einigen sogar erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Er ist eine Modifikation des Julianischen Kalenders, der von Rom seit vor Christus verwendet wurde, und in dem die meisten Monate nach Römischen Herrschern benannt waren.
Bevor Julius Caesar den Julianischen Kalender im Jahr 45 v. Chr. einführte, gab es den Römischen Kalender, der ein Desaster war. Priester nutzten diesen Kalender für ihre politischen Interessen aus, in dem sie einfach Tage hinzufügten, um ihre bevorzugten Politiker im Amt zu halten. Dieses Jahr wurde bekannt als das „Jahr der Verwirrung“, nachdem Julius 80 Tage zum Jahr hinzufügt hatte, so das dieses Jahr insgesamt 445 Tage hatte. Zu Ehren seiner harten Arbeit hat er den Monat Juli nach sich selbst benannt. Ein paar Jahrzehnte später ehrte Kaiser Augustus sich mit dem August, und um ein kleines Problem zu beheben, gab es während einer Zeitspanne von 14 Jahren alle drei statt alle vier Jahre ein Schaltjahr.
Übrigens übersprang Papst Gregor bei der Einführung des Gregorianischen Kalenders 10 Tage, so dass genau genommen die Tage vom 5. bis 14. Oktober 1582 niemals existierten.
Die Einführung des Gregorianischen Kalenders im 16. Jahrhundert bedeutete eine wesentliche Veränderung im menschlichen Bewusstsein.
Das 16. Jahrhundert beendete eine 1.000 Jahre währende Zeit, die man als Dunkles Zeitalter“ bezeichnet. Heute im 21. Jahrhundert ist es fast undenkbar, uns ein Dunkles Zeitalter auch nur vorzustellen. William Manchester führt den Leser in seinem Buch „A World Lit Only By Fire“ (frei übersetzt: Eine Welt, in der das einzige Licht das Feuer war) in die merkwürdige Welt des mittelalterlichen Verstands.
Es ist sehr schwierig sich eine Zeit vorzustellen, in der nur wenige Menschen vollständige Namen hatten und sich niemals von dem Ort ihrer Geburt entfernten. Es war eine Zeit, in der die überwältigende Mehrheit keinen Zugang zu den Schriften hatte. Es war eine Welt, in der religiöse Autorität die weltliche Autorität und die ganze Menschheit beherrschte. Während dieser 1.000 jährigen Zeit gab es fast keine neuen Erfindungen oder Erneuerungen. Zum Beispiel haben Generationen von Steinmetzen ohne jedes Ego-Bewusstsein an der Fertigstellung einer Kathedrale gearbeitet, die von einem Papst in Auftrag gegeben wurde, der schon hunderte von Jahren vor ihrer Fertigstellung verstorben war.
„Jede dieser riesigen mittelalterlichen Kathedralen, unsere hochgeschätzten Vermächtnisse dieses Zeitalters, nahmen drei oder vier Jahrhunderte für ihre Fertigstellung in Anspruch. Canterbury wurde über 23 Generationen hinweg errichtet; Chartres, ein früheres druidisches Zentrum, über 18 Generationen hinweg. Edelmänner hatten Nachnahmen, jedoch wurden weniger als ein Prozent [der Bevölkerung] in diesen Stand hineingeboren. Da die meisten kleinen Bauern an dem Ort lebten und starben, an dem sie geboren wurden, ohne jemals diesen Platz verlassen zu haben, gab es keine Notwendigkeit für einen [Namen nach dem Vornamen].“
Zitat aus: A World Lit Only By Fire (frei übersetzt: Eine Welt, in der das einzige Licht das Feuer war) von William Manchester
Es gab damals fast keine Vorstellung von Zeit so wie wir sie heute kennen.
„Der mittelalterliche Verstand hatte kein Bewusstsein für Zeit, was noch schwieriger zu verstehen ist. Die Menschen des 20. Jahrhundert sind sich instinktiv der Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewusst.“
„Die Menschen des Mittelalters waren sich selten bewusst, in welchem Jahrhundert sie eigentlich lebten. Das Leben orientierte sich an den Jahreszeiten, wiederkehrender Ereignisse wie religiöse Feiertage, der Ernte, sowie lokaler Festivitäten. In der gesamten mittelalterlichen Christenwelt gab es nicht so etwas wie eine Armbanduhr, eine Uhr, oder, abgesehen von den Tabellen in den Kirchen oder Klöstern, die anzeigten wann Ostern war, irgendetwas das einem Kalender ähnelte. Eine Generation folgte der anderen in einer bedeutungslosen, zeitlosen Art Nebel.“
Zitat aus: A World Lit Only By Fire (frei übersetzt: Eine Welt, in der das einzige Licht das Feuer war) von William Manchester
Für zigtausende von Jahren lebten die Menschen in inniger Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur und den Zyklen der Erde und der natürlichen Welt, bevor Gregor, Julius und Augustus uns ihre Vorstellungen der Kontrolle von Zeit überstülpten. Sogar heute noch sind schamanische und einheimische (Ur-)Völker mit den Zyklen der Erde tief verbunden. Ihr ‚Kalender’ entstammt der Erde, dem Mond und der Natur. Ihre Vorstellung von Zeit resultiert aus ihrer spirituellen, seelischen Verbindung zur Natur. Auf ganz natürliche Weise bestimmen sie die Zeit ihre Felder zu bestellen, die Sonnenwende zu feiern und andere jahreszeitliche Ereignisse, und zeichnen ihre Geschichte nach einem Mond- und ‚Erd-Zyklus’-Kalender auf. Ihre Erinnerungen und ihre Denkweise sind mit diesem natürlichen Zyklus der Erde verknüpft.
Es gibt einen vergessen Ort in uns, an dem wir unsere Verbundenheit mit allem erkennen können. Wir sind unwiderruflich mit der natürlichen Welt verbunden. Ayahuasca bietet den Menschen eine einzigartige Gelegenheit.
„In den Neunziger Jahren waren es die Anhänger der Rave-Musik, die synthetische Labor-Drogen nahmen, und die Vorreiterrolle in der psychedelischen Entdeckung verkörperten. In diesem Jahrzehnt nimmt diese Rolle die Verbreitung der Ayahuasca-Religion ein. Gleichzeitig stellt uns Ayahuasca, das ein altertümliches Dschungel-Gebräu ist, in Verbindung zu so vielen Dingen, die bereits verloren waren -- sie gibt einem das Gefühl Teil von etwas zu sein, das in der Natur wurzelt, welche jetzt noch solch eine Quelle der Sehnsucht und Ängste ist.“
Zitat aus dem Artikel von Vanessa Grigoriadis, aus dem Rolling Stone Magazine mit dem Titel, Daniel Pinchbeck und die Neue Psychedelische Elite (Erik Davis zitierend, Autor von The Visionary State: A Journey Through California's Spiritual Landscape (frei übersetzt: Der Visionäre Staat: Eine Reise Durch Die Spirituelle Landschaft Kaliforniens))
Ich will hiermit nicht sagen, die Uhrzeit zu kennen, oder zu wissen welcher Tag gerade ist, sei für die Menschen des 21. Jahrhunderts nicht notwendig. Aber ich möchte vorschlagen, unsere Sicht der Zeit zu objektivieren … wir sollten sie als das sehen, was sie ist, so dass die Macht die die Zeit über uns ausübt sehr reduziert wird. Mit einer objektiveren Sichtweise … erschafft man eine Trennung zwischen seinem Bewusstsein und dem Konstrukt der Zeit, das man beobachtet. Man erkennt, dass man nicht selbst dieses Konstrukt ist … es ist getrennt von einem. Da gibt es Raum zwischen einem selbst und dieser Vorstellung. Sie ist da, und es ist in Ordnung dass sie da ist, aber man ist nicht ihrer Macht erlegen, weil man erkennt was sie ist. Da gibt es Abstand zwischen einem selber und ihr.
Wann wird der 21. Dezember 2012 sein? Wir müssten uns aufgrund dem teils willkürlichen Umgang mit dem ‚Kalender’ in den vergangenen Jahrhunderten etwas anstrengen, um es genau feststellen zu können. Vielleicht ist es ein Kontinuum das bereits stattfindet. Vielleicht wird das, was geschehen ist und was geschehen wird, gleichzeitig sein. Das 16. Jahrhundert stellte eine Renaissance für das menschliche Bewusstsein für Zeit dar, die die Erde aus einer 1.000 jährigen Dunkelheit führte. Nun findet jetzt eine weitere Renaissance statt. Es ist das Ende der Zeit, wie wir sie kennen.
Ich konnte mich nie mit der Idee anfreunden, dass mir Berge auf den Kopf fallen, oder die Erdkruste an meiner Haustür vorbei strömt.
Die tatsächliche Evolution des menschlichen Bewusstseins … das tatsächliche ‚Ende der Zeit’ … besteht nicht im Warten auf einen bestimmten Tag in sechs Jahren. Es ist eine Wiedervereinigung zwischen uns selbst und diesem gesegneten, lebenden Planeten, den wir bewohnen. Diese Wiedervereinigung wird das Ende der Zeit, so wie wir sie kennen, mit sich bringen, und wird zu einer außergewöhnlichen Evolution des Bewusstseins führen. Dies wird unser Sein als menschliche Wesen für immer verändern.
„Wir werden dann für immer von den okkulten Kräften des Gregorianischen Kalenders erlöst sein, der uns von einer Synchronizität mit unseren seelischen Kräften fern hält. Wir werden telepathische Fähigkeiten bekommen und werden mit unseren außerirdischen Nachbarn sprechen, nicht indem wir uns mit Raumschiffen auf den Weg machen, sondern durch seelische Evolution.“
Zitat aus dem Artikel von Vanessa Grigoriadis, aus dem Rolling Stone Magazine mit dem Titel, Daniel Pinchbeck und die Neue Psychedelische Elite
Wenn man das erste Mal die Ankunft der Rotkehlchen im Frühling bemerkt, erinnert man sich daran, dass sie jedes Jahr im Frühling kommen. Und wenn man das Vögelchen beobachtet, sieht man es einen saftigen Wurm aus dem Rasen seines Gartens picken. Man wundert sich über die Natur … man verliert sich in einer Unendlichkeit eines einzigen Moments. Man ist frei.
© Ralph Miller 2006
Translation by Joachim Lohkamp
Note: Anfangs wollte ich lediglich eine kurze Nachricht mit einem Link zu diesem interessanten Artikel verschicken. Je mehr ich darüber nachdachte … nun … es kam etwas mehr dabei heraus. Ich entschuldige mich dafür. Ich hoffe, Euch haben einige meiner Gedankengänge gefallen. Wenn jemand den Artikel im Rolling Stone Magazin lesen möchte, klickt auf diesen Link hier.